„Beeindruckendes Engagement“ – Schmitz lobt Digitalisierungsstrategie der KVWL

Gruppenbild: Dr. Volker Schrage, Marco Schmitz MdL, Christian Berger MdL; hintere Reihe v. l.: Thomas Müller, Daniel Hagemeier MdL, Dr. Dirk Spelmeyer.
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Vordere Reihe v. l.: Dr. Volker Schrage, Marco Schmitz MdL, Christian Berger MdL; hintere Reihe v. l.: Thomas Müller, Daniel Hagemeier MdL, Dr. Dirk Spelmeyer. Foto: KVWL/Marx

Dortmund, 17.11.2022 – Anerkennung aus berufenem Munde! Marco Schmitz, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU im Landtag, hat jetzt die digitale Praxis, kurz dipraxis, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) besichtigt. Beim Rundgang durch die innovative und bundesweit einmalige Wechselausstellung im Dortmunder Ärztehaus lobte Schmitz die Digitalisierungsstrategie der KVWL.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Nachdruck die KVWL das Thema Digitalisierung angeht und vorlebt. Hier in der dipraxis ist dieser Wille erlebbar, digitale Anwendungen können auf Herz und Nieren getestet werden. Ich bin von diesem Engagement beeindruckt“, erklärte Marco Schmitz.

Der gesamte KVWL-Vorstand mit Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller nahmen den Christdemokraten in Empfang und nutzten im Dortmunder Ärztehaus die Gelegenheit zum intensiven Austausch.

Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL, wies Schmitz auf die Herausforderungen hin, die in der ambulanten Versorgung zu bewältigen sind. „Die Sicherstellung der Versorgung gehört zu unseren Kernaufgaben, die uns absolut am Herzen liegt. Hier braucht es ein gutes Zusammenspiel mit der Landespolitik, damit wir die bevorstehenden Aufgaben gemeinsam meistern können. Denn wir dürfen nicht vergessen: die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind die Stammspieler im deutschen Gesundheitswesen, sie müssen aber auch entsprechend honoriert und wertgeschätzt werden.“

Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL, sprach mit Schmitz unter anderem über das Praxisteam der Zukunft. Ein Bestandteil können hier Physician Assistants (PA) sein.  „Wie wir inzwischen alle wissen, ist die ärztliche Arbeitskraft mittlerweile zu einer knappen Ressource geworden. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von einer wachsenden Nachwuchsproblematik innerhalb der Ärzteschaft hin zu einem gleichzeitig steigenden Bedarf der Bürgerinnen und Bürger an medizinischer Versorgung. Schon heute entlasten besonders qualifizierte Medizinische Fachangestellte (MFA) die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Ein weiterer Stützpfeiler künftiger Delegation können Physician Assistants sein.“

KVWL-Vorstand Thomas Müller, u. a. für das Feld Digitalisierung zuständig, blickte im Gespräch noch einmal auf den Stand beim E-Rezept: „Wir haben uns als Kassenärztliche Vereinigung dazu entschieden, bei der Digitalisierung den Fahrersitz einzunehmen, wir wollen die Richtung und die Geschwindigkeit mitbestimmen. Beim elektronischen Rezept wurden wir zuletzt leider vom Datenschützer ausgebremst, mussten den E-Rezept-Rollout bedauerlicherweise vorerst aussetzen. Wir hoffen hier auf die Unterstützung der Politik, damit wir bei diesem Thema möglichst schnell wieder Tempo aufnehmen können.“ 

Marco Schmitz nahm die Vorlagen gerne auf und erklärte dazu: „Wir werden die Vorhaben und Pläne entsprechend prüfen und auf politischer Ebene diskutieren. Es ist aus meiner Sicht sehr ärgerlich, dass der Bundesdatenschützer das E-Rezept so ausgebremst hat. Eines ist dabei sicher: Wir müssen die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen weiter gemeinsam vorantreiben.“ – DM

Info für die Redaktionen:

Weitere Informationen zu unserer dipraxis finden Sie auf unserer Internetseite: www.kvwl.de/dipraxis Unter www.kvwl.de/presse finden Sie u.a. ein Pressefoto zum Besuch von Marco Schmitz in der dipraxis.

KVWL-Pressestelle