KVWL für Weltoffenheit

„Wir sagen nein zu Rassismus und Hass!“ „In den Praxen in Westfalen-Lippe ist für Rechtsextremismus kein Platz“

Dortmund / Westfalen-Lippe, 26.01.2024. – Angesichts der derzeitigen Demonstrationen für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit bezieht die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) eindeutig Position: „Die Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe stehen für Respekt, Weltoffenheit und Toleranz. Wir haben keinen Platz für Rechtsextremismus und sagen nein zu Hass und Rassismus“, bekennt Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Spelmeyer.

 

„Nein, wir schauen nicht weg“, unterstreicht Spelmeyer.  „Wir leben ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander und dulden keine Fremdenfeindlichkeit. Nicht in unseren Praxen, nicht an unserem Arbeitsplatz, nicht in unserer Freizeit – nirgendwo in unserer Gesellschaft.“ Spelmeyer erinnert an die ärztliche Ethik und Pflicht, alle „Kranken vor Schaden und willkürlichem Unrecht zu bewahren“, wie es im Hippokratischen Eid heißt. Dirk Spelmeyer: „Patientinnen und Patienten mit und ohne Migrationshintergrund sind uns gleichermaßen willkommen. Wir weisen menschenverachtende Einstellungen und Pläne auf das Schärfste zurück. Wir stehen für Respekt.“

„Nein, wir schweigen nicht“, pflichtet Dr. Volker Schrage ihm bei, „denn wer schweigt, stimmt zu“, unterstreicht der stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Die KVWL reagiert mit ihrer Stellungnahme auf Veröffentlichungen des Recherchezentrums Correctiv, das Pläne von Rechtsextremisten zur massenhaften Ausweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte aufgedeckt hatte. Volker Schrage macht deutlich: „Das hat auch bei uns das Fass zum Überlaufen gebracht, spätestens jetzt ist eine Grenze erreicht. Wir erklären uns solidarisch mit allen, die gerade für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung auf die Straße gehen. Wir sind mehr. Wir stehen für Weltoffenheit.“

„Nein, wir tolerieren keinen Rassismus und keinen Hass“, stimmt Vorstand Thomas Müller den beiden zu. „In den Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität Hand in Hand. Das soll und wird so bleiben. Menschen mit Migrationsgeschichte – ob mit oder ohne deutschen Pass – sind für unser Gesundheitssystem unverzichtbar.“ Thomas Müller stellt fest: „Kulturelle Vielfalt ist eine Bereicherung für unsere Arbeit in den Praxen und für unser Leben. Wir stehen für Toleranz.sk

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